TRON-CEO Justin Sun erwartet durch ein Update deutlich höhere Geschwindigkeiten für das Netzwerk. Das gestern ausgerollte Update Odyssey 3.1 inklusive TRON Virtual Machine wurde gestern aus Ergebnis eines Community-Consensus veröffentlicht.

Mit dem Update startet offiziell die TRON Virtual Machine, mit der Entwickler Smart Contracts testen können, bevor sie auf dem TRON Mainnet angewendet werden. „Die TRON-Komitee-Funktion und die Tron Virtual Machine werden live gehen und damit den Beginn der Smart Contract-Ära markieren.“ Wie Sun via Twitter bekanntgab, soll TRON mit dem Update 200-mal schneller als Ethereum sowie 100-mal günstiger als EOS-dApps sein.

Der TRON-Kurs machte am Montag nach Bekanntgabe des Updates zeitweilig einen deutlichen Sprung nach oben. Ende vergangener Woche deutete Justin Sun noch an, den TRX-Token den kommenden sechs Monaten wieder in die Top Ten der Kryptowährungen aufsteigen zu wollen.

TRON Virtual Machine zum Testen von dApps

Die TRON Virtual Machine stellt Entwicklern Werkzeuge bereit, mit man dezentrale Apps, kurz dApps testen kann. Die dafür nötigen Smart Contracts kann man direkt auf der Virtual Machine ausführen und damit alle Funktionen ausprobieren. Ist alles in Ordnung, können die Entwickler diese dann auf die offizielle TRON-Blockchain übertragen.

Die TRON Virtual Machine arbeitet seit Juni mit dem eigenen Tron20-Token. Entwickler können ERC20-Token-basierte dApps mit wenigen Schritten auf die TRON-Blockchain übertragen. Sie können die Programmierung über die Programmiersprache Solidity abwickeln. Mittelfristig will TRON die Kompatibilität erweitern. Entwickler können dann ihre Anwendungen von anderen Blockchains auf TRON migrieren. TRON wirbt damit, dass das System „effizient, praktisch, stabil, sicher und skalierbar“ ist.

Die TRON Virtual Machine unterstützt das Bancor-Protokoll. Wer einen Token auf TRON-Basis bereitstellt, kann diese direkt umwandeln.

TRON startete im September 2017, seitdem entwickelte sich das Netzwerk schnell zu einer beliebten Lösung für dezentrale Anwendungen.

[Bild: suksao/Freepik]

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Kathrin Grannemann
Kathrin ist Redakteurin für Base58. Kathrin hat Anglistik und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum studiert und entdeckte schon früh ihr Interesse an journalistischer Arbeit. Seit über zehn Jahren arbeitet sie für verschiedene Verlage und ist spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Auf Grund ihres technischen Hintergrunds interessiert sie sich vor allem für Blockchain-Anwendungsfälle.

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