Laut Philip Nunn, CEO der Blackmore Group und Wealth Chain Capital könnte Ripple (XRP) das „Microsoft der Kryptowelt“ werden. Voraussetzung dafür sei, dass die aktuelle Entwicklung sich fortsetzt.

Während Ripple sich weiter mit Ethereum einen Kampf um den zweiten Platz der Krypto-Währungen liefert, stellt sich die Frage um die Zukunft von XRP. Ripple wird von vielen als schnelle und günstige Alternative zu Bitcoin gesehen. Andere wiederum zweifeln an dem Coin, unter anderem weil Ripple selbst einen großen Teil aller XRP hält.

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass Ripple gekommen ist um zu bleiben: xRapid soll den Transfer von Geld schneller und einfacher machen. Banken erhalten damit die Option, grenzüberschreitende Zahlungen günstiger durchzuführen. Viele große Finanzdienstleiste wie Mercury FX, Cambridge Global Payments und Currencies Direct testen das neue System derzeit.

Philip Nunn ist Chef der Blackmore Group sowie Wealth Chain Capital und äußerte sich nun zu Ripple und dessen Zukunft. Er sei nie ein Unterstützer der Krypto-Währung gewesen, ließ er über Twitter wissen. Dennoch gebe es derzeit gravierende Veränderungen.

Ripple als „Microsoft der Kryptowelt“

Mittelfristig könnte Ripple das „Microsoft der Kryptowelt“ werden, so Nunn. In einem Interview mit BusinessCloud erklärte Nunn diese Aussage genauer. Er sehe Parallelen zwischen Microsoft und Ripple. Er vergleicht die aktuelle Situation mit Microsoft am Beginn des Internetzeitalters. „Die Genialität von Bill Gates lag darin, dass er früh dabei war und Timing das wichtigste war. Während sich andere auf Produktentwicklung konzentriert haben, beschäftigte er sich mit der Frage der Akzeptanz“, so Nunn.

Akzeptanz sei in der Kryptowelt derzeit ein wichtiger Faktor. Jene, die das Problem knacken, könnten erfolgreich sein. Seit dem Start von xRapid erfuhr der XRP-Kurs einen deutlichen Aufschwung.

Die Blackmore Group ist ein großes Investmentunternehmen für institutionelle und hochklassige Kunden. Wealtch Chain Capital ist als Investmentunternehmen spezialisiert auf Blockchain-basierte Assets.

[Bild: Wit Olszewski/Shutterstock]

QUELLECryptodaily.co.uk
Kathrin Grannemann
Kathrin ist Redakteurin für Base58. Kathrin hat Anglistik und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum studiert und entdeckte schon früh ihr Interesse an journalistischer Arbeit. Seit über zehn Jahren arbeitet sie für verschiedene Verlage und ist spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Auf Grund ihres technischen Hintergrunds interessiert sie sich vor allem für Blockchain-Anwendungsfälle.

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