Das globale Zahlungsnetzwerk Swift bestreitet Gerüchte, dass sich seine Plattform in Ripples Palette von Softwarelösungen für grenzüberschreitende Zahlungen integrieren wird.

Swift aktualisiert in diesem Monat seine Protokollstandards und empfiehlt seinen Kunden auch ein Upgrade auf die neue globale Zahlungsplattform „Swift gpi“. Nachrichten über das Upgrade führten zu Gerüchten, dass „Swift gpi“ RippleNet und die XRP-basierte Zahlungslösung xRapid Tausenden von Banken im SWIFT-Netzwerk direkt zugänglich machen würde.

Swift räumt Ripple Gerüchte aus dem Raum

Ripples Teilnahme an der jüngsten Swift Sibos Konferenz in Sydney, Australien, führte ebenfalls zu Verwirrung. Einige glaubten, dass dies ein Zeichen dafür sei, dass Swift und Ripple eine gemeinsame Ankündigung veröffentlichen würden.

Um den Gerüchten und Spekulationen einen Riegel vorzuschieben lässt Swift in einem kürzlich veröffentlichten Interview folgendes verkünden:

„Ich bin mir nicht sicher, woher diese Gerüchte kommen, aber die bevorstehende Standardversion… hat nichts mit RippleNet zu tun.

Sein Hauptzweck ist es, sicherzustellen, dass alle Zahlungen eine Tracking-Referenz (UETR, Unique End-to-End Transaction Reference) enthalten, die es den Banken ermöglicht, ihre gpi-Zahlungen in Echtzeit zu verfolgen.“

[Bild: Shutterstock]

Reicht euch diese Aussage oder wird hinter den Kulissen schon der große Coup geplant?

 

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QUELLEThe Daily HODL
Mirco Recksiek
Seit 15 Jahren ist Mirco im Anlagebereich tätig und handelt mit Finanzprodukten jeder Art. Bei KI-decentralized übernimmt er die Sparte der Beratung von ICOs & Tokenomics Projekten aus den verschiedensten Bereichen. Dabei bringt er seine Expertise aus 2 Jahren ICO analytics ein und baut auf sein Know-How aus der Community. Nebenbei ist er Speaker und Hauptorganisator der CryptoMonday‘s.

1 KOMMENTAR

  1. Ripple und SWIFT sind keine Partner, das trifft zu.

    Allerdings können SWIFT Banken Rippe-Funktionen (im RippleNET) nutzen, da SWIFT die Temenos Banking Software verwendet.

    Temenos T24 Core Banking Lösung integriert die Ripple Technologie!

    Ripple war schon immer eine Initiative, um die Lücke zwischen der Blockchain-Technologie und dem traditionellen Banking zu schließen. Jetzt, wo dieses Protokoll als Integration in Temenos T24 präsentiert wurde, sucht die Zukunft nach Ripple und seinen Partnern.

    Es gibt eine Menge Leute, die noch nie von Temenos T24 gehört haben, obwohl es eine der am häufigsten verwendeten Core-Banking-Technologielösungen ist. Aber selbst dieses Kernprotokoll muss sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und neue Technologien im Auge behalten, ist immer eine gute Geschäftsstrategie.

    Nachdem die neue Technologie für Bezahllösungen nun stärker als je zuvor im Fokus steht, wandte sich die Diskussion letztendlich der Blockchain-Technologie zu. Wie es aussieht, ist Ripples Version des Blockchain-Protokolls etwas, das das Temenos T24-Team liebt, und Deloitte präsentierte ein Pionierprojekt, bei dem diese beiden Technologien kombiniert wurden.

    Durch die vollständige Integration der Ripple-Blockchain-Technologie in Temenos T24 – mit dem Bluzelle Altitude Gateway – kann ein neuer Standard für Bank-zu-Bank-Abrechnungen geschaffen werden. Es gibt eine wachsende Nachfrage nach schnelleren Abwicklungsverfahren, vorzugsweise in Echtzeit, und das Ripple-Protokoll stellt Finanzinstituten die Technologie zur Verfügung, um dieses Potenzial zu realisieren.

    Deloitte-Partner und Technologieführer Patrick Laurent erklärte:
    „Banken haben ein enormes Potenzial, disruptive Technologien einzusetzen, um ihre bestehenden Zahlungsprozesse schneller, kostengünstiger und sicherer zu machen. Innovative Finanzinstitute sind sich dessen bewusst und suchen nach Wegen, ihre Kernsysteme in disruptive Technologien wie Distributed Ledger oder Blockchain zu integrieren.“

    Deloitte konzentriert einen Teil ihrer Bemühungen darauf, Fintech mit Kernbankensystemen zu verbinden, um neue Möglichkeiten zu schaffen. Um dies erfolgreich zu erreichen, müssen die richtigen Akteure zusammengebracht und gezeigt werden, zu welchen gemeinsamen Anstrengungen sie führen könnten. Durch die Integration des Ripple-Protokolls in Temenos T24 können Finanzinstitute Zahlungen in Echtzeit senden, ohne dass zwischengeschaltete Bankbeziehungen erforderlich sind.

    Der Erfolg dieses Pionierprojekts könnte das traditionelle Finanzwesen in den kommenden Jahren auf ein neues Niveau heben. Neuere Kundengenerationen treiben den Wandel im Bankensektor voran, und die Finanzakteure müssen offen für disruptive Technologien sein. Es scheint, als würde die dreitägige Wartefrist für Banküberweisungen sehr bald zu Ende gehen.

    Quelle: Finextra

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