KIBIS soll möglich machen, was jetzt in vielen Ländern der Welt noch schwierig ist: bezahlen von alltäglichen Geschäften in Kryptowährungen. Das automatische Kiosk-System könnte für einige Nutzer von großem Interesse sein.

KIBIS- ein Kiosk für Jedermann

Knapp zwei Drittel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu Finanzprodukten, wie wir sie in der westlichen Welt kennen. Sie haben keinen Bankzugang, können nicht auf eine EC-Karte oder einen Dispo zurückgreifen. Für diesen großen Teil der Bevölkerung werden Kryptowährungen in Zukunft immer interessanter, da sie keine Bank oder Identitätsnachweise brauchen, um zu funktionieren.

Über die automatischen Systeme von KIBIS sollen Nutzer Alltagsgeschäfte abwickeln können: Bezahlen von Rechnungen, Flugtickets kaufen, Gutscheine einlösen oder Handy-Guthaben aufladen. Für letzteres hat KIBIS Partnerschaften mit einigen hundert Mobilfunkanbietern ins Leben gerufen.

Ein Blockchain-Netzwerk mit großer Bandbreite soll genutzt werden, um die zahlreichen Transaktionen der Automaten abzuwickeln. Eine Sidechain zum Ethereum Mainnet soll eine angemessene Skalierung sichern.

Geschäftsmodell

Einnahmen werden über drei Wege generiert. Der erste Weg besteht aus einem Aufschlag auf die Transaktionskosten, die ohnhehin für die Transaktion anfallen. Der zweite Weg führt über eine Werbetafel auf dem Kiosk-Gerät, welcher Werbung umliegender Geschäfte zeigen soll. Der dritte Weg beinhaltet den Einsatz von Mining-Geräten. So soll ein weltweites Netzwerk aus Mining-Geräten aufgebaut werden, welches die aktuell rentabelsten Coins schürft. Inwieweit dies ein Sicherheitsrisiko gegenüber Diebstählen ist, wurde nicht erklärt.

Entwicklung

Selbstbedienungskiosks gibt es bereits weltweit. Bekanntere finden sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ukraine, Russland, Großbritannien, Azerbaijan und anderen Ländern in Osteuropa. Diese Kiosks könnten ebenso KIBIS Mining-Equipment bekommen – rund 18.000 Automaten wären davon betroffen.

Nächstes Jahr soll KIBIS die nötigen Partnerschaften zur Produktion der Automaten eingehen, welche dann bereits für die Arabischen Emirate bestimmt seien. Der Anfang soll aber schon dieses Jahr gemacht werden: so findet am 10. Dezember ein öffentlicher Presale statt, welcher von einem ICO gefolgt werden wird.

[Bild: Shutterstock]

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Danny de Boer
Danny ist Social-Media-Redakteur bei Base58. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Seine Interessen umfassen die Technik und das disruptive Potenzial der Blockchain – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern arbeitete er über 3 Jahre bei einem der größten Krypto-Newsportale, wirkte an unzähligen Videos und einigen Büchern mit. Danny studiert Medien- und Kommunikationsinformatik an der Hochschule Rhein-Waal.

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