IOTA arbeitet an einer Lösung, Funding für Projekte mittels des nativen IOTA-Token statt über ICO möglich zu machen.

Bislang haftet vielen Initial Coin Offerings (ICO) ein großes Problem an. Regulierungsbehörden sehen ICOs üblicherweise als Wertpapier an. Grund ist die Herausgabe eines eigenen Tokens. Auch die Alternative, die Nutzung der Ethereum-Blockchain, hilft da wenig, Für die US-Börsenaufsicht SEC stellt dies ein nicht registriertes Wertpapier dar. Wie das enden kann, zeigt das Beispiel des Blockvest-ICO. Diese wurden für falsche Versprechungen in ihrer Crowdfunding-Kampagne angezeigt.

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Was können Macher von Projekten also tun, wenn sie den ICO umgehen wollen? IOTA will nun eine Möglichkeit schaffen, die auf dem nativen IOTA-Token beruht.

Auf Medium hat IOTA-Community-Mitglied TomTom ausgeführt, dass ihnen der Bedarf nach Alternativen bewusst ist: „Da die IOTA-Foundation verschiedene Projekte unterstützt, haben wir erkannt, dass alternative Finanzierungsmöglichkeiten für viele Projekte auf Basis von Tangle (IOTA) nötig sind.

IOTA-ISO als Hybrid von ICO und Kickstarter

Laut TomTom bestehe ein wachsendes Interesse daran, Projekte auf IOTA-Basis sowie der neuen Programmiersprache Abra zu starten. Mittelfristig könnte ein Hybrid von ICO und Kickstarter entstehen, der IOTA-ISO genannt wird.

Die Basis hierfür soll der native IOTA-Token sein. Dies soll regulatorische Probleme mit speziell dafür erstellten Token obsolet machen. „Die Menschen und Unternehmen, die unsere Funding-Plattform nutzen möchten, verpflichten sich dazu, Systeme und Dienste mit der IOTA-Technologie zu bauen. Zudem muss der native IOTA-Token als Treibstoff für ihre zukünftigen Dienstleistungen oder andere Funktionen genutzt werden, die einen Wert-Token voraussetzen.

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Grund hierfür sei laut TomTom die Absicherung des Systems sowie die bessere Kontrolle der Freigabe von Geldmitteln. Ein ganzes Projekt könnte mittels Smart Contracts kontrolliert werden. Projektbesitzer und Teilnehmer benötigen IOTA-Wallets, mit Hilfe derer IOTA-Token verschickt und empfangen werden. Weiterhin wird ein Wallet für alle Receipt Token benötigt, in dem alle Rechte am Projekt festgehalten werden. „Wir sind kein Teil dieser Transaktionen, wir ermöglichen lediglich die sichere Transaktion und nehmen eine kleine Gebühr für die Nutzung unserer Technologie“, so TomTom.

[Bild: Tobias Arhelger/Shutterstock]

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Kathrin Grannemann
Kathrin ist Redakteurin für Base58. Kathrin hat Anglistik und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum studiert und entdeckte schon früh ihr Interesse an journalistischer Arbeit. Seit über zehn Jahren arbeitet sie für verschiedene Verlage und ist spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Auf Grund ihres technischen Hintergrunds interessiert sie sich vor allem für Blockchain-Anwendungsfälle.

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