Star Xu, der Gründer der Crypto-Börsen OKCoin und OKEx, wurde wegen Verdacht auf digitalen Währungsbetrug vorübergehend festgenommen. Das berichtet die chinesische Tageszeitung Sina News am 11. September.

Nach Angaben der Zeitung (Quelle in Chinesisch) befand sich Xu in der Polizeistation Shanghai Weifang Xincun.

Investoren von WFEE Coin beschwerten sich über betrügerische Praktiken

Die News-Plattform ZeroHedge berichtete, dass Investoren von WFEE Coin – einem Unternehmen, in dem Xu Aktionär ist – sich bei der Polizei über die angeblich betrügerischen Praktiken des Unternehmens beschwert haben. Dies veranlasste die Polizei Xu zur Befragung auf die Polizeistation in Shanghai zu bringen.

Wie ZeroHedge schreibt, hat WFEE Token ausgegeben und über seine Website verkauft. Als WFEE-Aktionär kann Xu für jede Art von Betrug im Zusammenhang mit dem Unternehmen verantwortlich gemacht werden.

Vorwürfe gegenüber Star Xu erweisen sich als haltlos

Die Untersuchung hat jedoch gezeigt, dass das Unternehmen von Xu nicht mit der Ausgabe der WFEE-Coins verbunden ist, erklärt ZeroHedge. Außerdem würde es für das Unternehmen „wenig Sinn“ machen, Investoren über eine Tochtergesellschaft in Peking zu betrügen, da es seinen Sitz in Shanghai hätte.

Die Nachricht von der vorrübergehenden Festnahmen von Xu kommt kurz nachdem das OKEx-Volumen diesem Sommer deutlich gestiegen ist. OKEx verzeichnete im Juli 2018 mit einem Volumen von 5,7 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord, verglichen mit 2,9 Milliarden US-Dollar im Juni.

OKEx: Rückgang des Handelsvolumens von 3 %

Nachdem die Nachricht von Xus angeblicher Inhaftierung heute bekannt wurde, sank das Handelsvolumen von OKEx innerhalb von 24 Stunden um 3 Prozent, dies zeigten CoinMarketCap-Daten. Das Handelsvolumen betrug an diesem Tag rund 714 Millionen Dollar.

[Bild: Elnur/Shutterstock]

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QUELLECointelegraph
Valerie Rödder
Valerie ist Redakteurin für Base58. Seit dem DAO-Hack 2016 interessiert sie sich für die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die Gesellschaft. Valerie studierte Politikwissenschaft und Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen Unternehmensberatungen und schrieb bereits für ein netzpolitisches Online-Magazin. Sie engagiert sich darüber hinaus in der netzpolitischen Szene zu rechtlichen und politischen Regularien der Blockchain.

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