Der japanische Internetdienstleiter GMO hat ein Upgrade für seinen 7nm-Miner bereitgestellt. Der GMO B3 bietet eine höhere Hashrate.

Die Nachfrage nach GMOs Mininghardware ist offenbar groß: Anfang Juni wurde der B2, Mininghardware mit dem Mining-ASIC aus dem 7nm-Prozess GMO72b, vorgestellt, der „Mining von SHA256-Kryptowährung sowie das Ausführen von Mining von Bitcoin und Bitcoin Cash“ ernöglicht.

GMO B3 bietet Hashleistung von 33 TH/s

Der B2 bot eine Hashleistung von 24 TH/s (also 24 Billionen Berechnungen pro Sekunde). Der Nachfolger GMO B3 liefert noch mehr: Die maximale Hashleistung wird mit 33 TH/s angegeben. Dies geht allerdings auf Kosten des Stromverbrauchst: Der B2 benötigt 81 W pro TH/s, während der B3 satte 103 W pro TH/s benötigt. Zum Vergleich: Samsungs 10nm-Mining-Chip benötigt pro TH/s zwischen 92,5 und 96 W.

Dafür enthalte der B3 eine neue Funktion, die abhängig von der Umgebung die optimale Hashleistung und den Stromverbrauch anpasst. Sie kann automatisch aktiviert oder manuell angepasst werden.

Bis zu 32 Geräte können in Reihe geschaltet werden. Updates gibt es per Online-Dienst, zudem kann der Betrieb über ein Webinterface überwacht werden.

Platine des GMO B3-Miners
Hauptplatine des GMO B3

Aktuell kann die Hardware zum Preis von 1.999 Dollar lediglich vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt laut GMO im November. Wer bereits einen B2 sein Eigen nennt, kann diesen laut Hersteller gratis in einen GMO B3 umtauschen.

Neben hartem Dollar akzeptiert GMO als Bezahlung auch Bitcoin und Bitcoin Cash. Neben der Mininghardware umfasst der Lieferumfang zwei Netzteile.

[Bild: GMO]

QUELLEBitcoin.com
Kathrin ist Redakteurin für Base58. Kathrin hat Anglistik und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum studiert und entdeckte schon früh ihr Interesse an journalistischer Arbeit. Seit über zehn Jahren arbeitet sie für verschiedene Verlage und ist spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Auf Grund ihres technischen Hintergrunds interessiert sie sich vor allem für Blockchain-Anwendungsfälle.

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