Ethereum Classic hat ein Protokollupgrade durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Kryptowährung in der Zukunft weiter geschürft werden kann.

Der Ethereum Classic Update-Fork mit der Versionsbezeichnung ECIP-1041 hat das sogenannte „Difficulty Bomb“-Feature in Block 5.900.000 beseitigt. Dieses Feature war eine Komponente des ursprünglichen Ethereum-Codes und sollte sicherstellen, dass das Mining stetig schwieriger wird.

Dies sollte zur Folge haben, dass es irgendwann so langsam wird, dass auf einen Proof-of-Stake (PoS)-Konsens-Algorithmus übergangen werden müsste. Dieses vielerorts als „Ethereum-Eiszeit“ bezeichnete Feature hätte mittelfristig Block-Validierungen unmöglich gemacht.

Das Protokollupgrade wird nicht zu einem AirDrop, also der Verteilung von Gratis-Tokens, oder der Entstehung eines neues Token führen. Erst im Oktober 2017 wurde die „Eiszeit“ bei Ethereum erneut aufgeschoben. Voraussichtlich Ende dieses Jahres soll die Blockzeit bei 30 Sekunden liegen.

Ethereum Classic entstand 2016, nachdem die Decentralized Autonomous Organization (DAO) gehackt wurde. Um den dahinterstehenden Fehler zu beheben, wurde ein Hardfork erstellt, der nach Abstimmung mit der Community als neue Version von Ethereum akzeptiert, alle, die damit nicht einverstanden waren, blieben auf der ursprünglichen Chain von Ethereum, die nun als Ethereum Classic firmiert.

QUELLECointelegraph
Kathrin ist Redakteurin für Base58. Kathrin hat Anglistik und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum studiert und entdeckte schon früh ihr Interesse an journalistischer Arbeit. Seit über zehn Jahren arbeitet sie für verschiedene Verlage und ist spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Auf Grund ihres technischen Hintergrunds interessiert sie sich vor allem für Blockchain-Anwendungsfälle.

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