Blockstream kündigt neues Issued Assets (IA) Programm auf ihrer Liquid-Sidechain Implementierung an. Benutzern soll es möglich sein ihre eigenen tokenisierten Assets zu erstellen.

Im März hat Blockstream das Liquid-Netzwerk gestartet und für Mai 2018 eine Produktionsfreigabe angekündigt.
In einer Pressemitteilung vom 02. Juni stellt das Blockchain Startup nun offiziell das Issued Assets (IA) Programm vor. Das Issued Assets Feature erlaubt Liquid-Anwendern die Erstellung eigener tokenisierter Assets. Diese Token können jegliche Art eines Finanzinstruments darstellen: tokenisierte Fiatwährungen, Crypto-Assets, Goldmünzen oder neue Asset-Formen.

Cross-Chain Kompatibilität

Eine Sidechain ist im Wesentlichen eine unabhängige Blockchain, die an eine oder mehrere andere Blockchains gekoppelt ist. Sie ermöglicht einzigartige Funktionen und Interoperabilität, welche auf den meisten Basisebenen des Projekts nicht möglich sind.
Die Liquid Sidechain ist eine Implementierung des von Blockstream entwickelten „Strong Federation“ Blockchain-basiertem Systems. Liquid ermöglicht bereits nahezu sofortige Überweisungen.
Wenn ihr mehr zu Liquid wissen wollt, findet ihr hier einen Beitrag von Base58.

Mit den Issued Asset von Liquid kommt nun ein neuer Tokenizer ins Spiel. Die Gründer hoffen, dass die einzigartigen Eigenschaften der Technologie sie von anderen abhebt:
IA spiegelt die aktuellen Fortschritte bei der Implementierung von Bitcoins Lightning Network wider und bietet außerdem eine Atomic Swap-Funktionalität: Atom-Swaps ermöglichen den Tausch zwischen Bitcoin und IA, die Altcoins enthalten. Da Issued Assets und Bitcoin jeweils Ein- und Ausgänge einer liquiden Transaktion sein können, kann ein Asset Swap in einer einzigen Transaktion – ohne Zwischenhändler –  durchgeführt werden. Laut Blockstream dauert eine Transaktion weniger als 2 Minuten.

Liquid Anwendung auf der Consensus 2018

Auf der Consensus 2018 in New York demonstrierte Blockchain wie die Liquid-Plattform genutzt werden kann. Blockstream erstellte fünf Issued Assets, welche physische Gegenstände repräsentierten – darunter Sticker, Shirts und Pullover. Jedes Asset wurde in der Menge ausgegeben, der seinem tatsächlichen Inventarbestand entsprach. Diese Assets wurden per Zufallsprinzip an Paper-Wallets der Konferenzteilnehmer geschickt. Die Teilnehmer konnten ihr Liquid-Paper-Wallet nutzen, um diese Issued Assets gegen das physische Produkt zu tauschen. Nachdem die physischen Geschenke eingelöst wurden, wurden die digitalen Bestände vernichtet.

Dieses Praxisbeispiel sollte die Eigenschaften von Issued Assets demonstrieren:

  • Ausgabe eines neuen Assets in beliebiger Menge (issuing assets)
  • Senden einer einzelnen Transaktion mit mehreren Assets
  • Private Transaktionen mit vertraulichen Transaktionen durchführen: wobei die Mengen und der Asset-Typ nur den Beteiligten bekannt ist
  • Zerstörung der Asset-Mengen

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