Erst kürzlich wurde von einer „walfischgroßen Wallet“ gesprochen, als enorme Mengen Bitcoin transferiert wurden. Die Identität des Wallet-Besitzers ist ungeklärt. Jetzt ist erneut die Rede von einem „Bitcoin Wal“.

Walalarm: 30k Bitcoin in Bewegung

Beobachter der Bitcoin-Blockchain beobachteten am gestrigen Tag ungewöhnliche Bewegungen. Genauer fanden zwei große Transaktionen statt, wie BitcoinExchangeGuide berichtete:

30.000 BTC oder 192 Millionen Dollar in Block 541225 (möglicherweise Bitfinex), 30.000 BTC oder 193 Millionen Dollar in Block 541229 (Wal?)

Bitcoin Block Bot beobachtete die Bewegungen und teilte dies über Twitter:

„Bitcoin Block Bot: Walalalarm! 🐋Jemand (möglicherweise http://bitfinex.com) bewegte 30.000 BTC ($192M) in Block 541.225“

Tweet con Bitcoin Block Bot
Quelle: Twitter

Und twitterte weiter: „Walalalarm! 🐋Jemand hat 30.000 BTC (193 Mio. $) in Block 541.229 bewegt.“ 

Tweet von Bitcoin Blog Bot
Quelle: Twitter

Keine Eigentumsübertragung, sondern Umverteilung?

 Auf Reddit wurde die zweite, die „Walfisch-Transaktion“ heiß diskutiert. Zunächst erstaunte viele die ungewöhnlich niedrige Transaktionsgebühr dieser Bewegung. Die 30.000 BTC zu bewegen, kostete in diesem Fall nur 0,19 $ Transaktionsgebühr. Der Transfer vpn knapp 193 Millionen Dollar kostete also unter einem Dollar Gebühr.

Weiter wurde angenommen, dass es sich bei dem Transfer nicht um eine Eigentumsübertragung, sondern um eine Umverteilung von Schlüsseln innerhalb derselben Partei handelt. Die Annahme rührte daher, dass es sich bei der Transaktion um eine Bewegung von einer Multi-Signature- zu einer anderen Multi-Signature-Wallet handelte.

Die Wallet, von der die 30k BTC abgingen, wird bereits von vielen beobachtet, da sie eine ungewöhnliche Größe von einer knappen Milliarde Dollar hatte: 3D2oetdNuZUqQHPJmcMDDHYoqkyNVsFk9r

Zum jetzigen Zeitpunkt hat sie einen Umfang von 173.810,76 BTC.

Wieder Silk Road Spekulationen, aber möglicherweise auch ein routinemäßiger Bitcoin Transfer zwischen zwei Wallets

Wenn ungewöhnliche Bitcoin Bewegungen beobachtet werden, diskutiert die Community schnell heiß. Das Stichwort „Silk Road“ lässt dabei meist nicht lange auch sich warten. Natürlich gab es diverse Mutmaßungen auch in diesem Fall.

Ein Hinweis lautete, dass Tim Draper die Summe von 30k BTC vom FBI kaufte. Dabei handelte es sich um einen Kauf im Jahre 2014. Der amerikanische Wagniskapital Investor kaufte die 30.000 beschlagnahmte Bitcoin damals nach der Schließung von Silk Road, dem Online-Marktplatz im sogenannten „Darknet“.

Letztlich sind bislang keine genaueren Details bekannt, Spekulationen gibt es viele.

Erst kürzlich sorgte „walfischgroße Wallet“ und Transfer von BTC Vermögen für Aufsehen

Derlei Bewegungen regen schnell zu Mutmaßungen an, zu spannende sind die Geschichten hinter enormen Bitcoin Vermögen. So positiv die Anonymität in der Cryptosphäre angesehen wird, so groß ist auf der anderen Seite die Neugier, wenn es um ungewöhnliche Bewegungen auf der Blockchain geht.

Wer steckt hinter den „walfischgroßen Wallets“, auf denen unglaubliche Vermögen in Bitcoin liegen?

Erst kürzlich liefen die Diskussionen heiß, als eine Wallet mit einem Umfang von über 660 Millionen Euro in Bewegung geriet. Die Spekulationen gingen los. Schnell fielen die üblichen Verdächtigen als mögliche Besitzer: Silk Road, Mt Gox…

Ein Twitter-Streit entfachte, nachdem sich Craig Wright als Besitzer der Wallet meldete. Seine Glaubwürdigkeit steht bei vielen in Frage, nachdem Wright sich auch bereits als die Person hinter Satoshi Nakamoto ausgab. Dass er jedoch nicht der Bitcoin-Erfinder ist, gilt als bewiesen.

Wer letztendlich hinter dem Wal steckte, wurde nicht offengelegt. Auch der jetzige große Fisch wird wohl weiter anonym im Crypto-Ozean treiben.

[Bild: EddieCloud/ Shutterstock]

Lara zieht als als Product Ownerin und Redakteurin die Fäden hinter den Kulissen von Base58. Als Marketing- und Content-Managerin für einen Coworking Space und Startup-Hub mit Fokus auf Innovation, fand sie ihre Begeisterung für die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen. Lara studierte Islamwissenschaften, Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen und arbeitete als Dozentin sowie an interdisziplinären Forschungsinstituten.

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