Aktuell steht die Entscheidung der US-Börsenaufsicht SEC hinsichtlich Bitcoin-ETFs weiterhin aus. Welchen Einfluss könnte eine Bestätigung der Krypto-Anlage auf den Bitcoin-Kurs haben?

Seit Monaten wartet die Krypto-Szene auf eine Entscheidung seitens der SEC bezüglich börsennotierter Krypto-Fonds wie Bitcoin-ETFs. Der nächste mögliche Zulassungstermin ist für den 26. Oktober angesetzt. Dabei soll über neun verschiedene Anträge entschieden werden, darunter der ProShares-ETF, den ETF von SolidX/CBOE sowie den New York Stock Exchange ETF. Laut Insidern scheint die SEC viele Argumente Pro und Contra Bitcoin-ETF abzuwägen und eine gewisse Menge Optimismus für einen steigenden Bitcoin-Kurs ist gerechtfertigt.

Ran Neu-Ner ist Krypto-Experte beim Investment-Unzernehmen Onchain Capital. Aktuell zeigt CNBC Afrika seine Show Crypto Trader.

Er sieht in den kommenden SEC-Entscheidungen eine Chance für den Bitcoin-Kurs. Es wäre sogar ein Bull Run denkbar, weshalb er seinen Bitcoin-Bestand bereits aufgestockt habe. „Ich habe gerade Bitcoin für meine Eltern gekauft. Es ist zu offensichtlich, dass er davorsteht, zu explodieren.“

Später führte er seinen Standpunkt genauer aus. „Im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit machte Bitcoin binnen fünf Wochen einen Sprung von 6691 auf 20.000 US-Dollar. Dies geschah auf Basis der Erwartung und dem Launch eines BTC Futures-Vertrag. Ein ETF ist eine deutlich andere Hausnummer und setzt den Kauf von BTC voraus.“

Bitcoin-Preis könnte sich bis Mitte 2019 verdoppeln

Bereits im Vorfeld wurde der Bitcoin-Markt durch den ETF-Hype vorangetrieben. Laut dem interaktiven Bitcoin-Preis-Schätztool von Forbes soll der Preis der Krypto-Währung in den kommenden Monaten deutlich steigen und sich bis Mitte 2019 könnte er sich sogar verdoppeln.

Jack Chervinsky, Rechtsanwalt bei Kobre Kim LLP und Experte im Bereich Wertpapiere, schwächt die Hoffnungen etwas ab. Ihm zufolge sei der kommende SEC-Termin lediglich für Statements und Bewertungen zur Situation geplant. Erst danach könnte eine Entscheidung fallen.

Bereits mehrfach entschied sich die SEC gegen Anträge für Bitcoin-ETFs. Das prominenteste Beispiel dürfte das Produkt der Winklevoss-Brüder sein, die es mittels ihrer Krypto-Börse Gemini bereits zum zweiten Mal versuchten.

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Kathrin Grannemann
Kathrin ist Redakteurin für Base58. Kathrin hat Anglistik und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum studiert und entdeckte schon früh ihr Interesse an journalistischer Arbeit. Seit über zehn Jahren arbeitet sie für verschiedene Verlage und ist spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Auf Grund ihres technischen Hintergrunds interessiert sie sich vor allem für Blockchain-Anwendungsfälle.

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