Bill Gates, Gründer von Microsoft, hat immer wieder Aussagen zu Kryptowährungen getroffen. Nun soll er in einem Video darüber gesprochen haben, dass digitale Währungen die Macht haben, den Armen weltweit zu helfen.

Gates und Crypto

Zwar hat der Microsoft-Guru in den letzten Jahren seine Aussagen zu Bitcoin zurückgefahren, aber in letzter Zeit klangen diese positiver. Im Jahr 2014 kommentierte er auf dem Nachrichtensender Bloomberg: „Bitcoin ist besser als jede Währung, man muss nicht physisch vor Ort sein und natürlich können große Transaktionen bei normalen Währungen problematisch werden“.

Zuletzt hat Gates über extreme Zukunftszenarien des Finanzsystems gesprochen und seine Gedanken zu digitalen Währungen und Armut geäußert. Bezogen auf die Kryptowährungen erwähnte er die „Unbanked“, also den Großteil der Menschheit, die aktuell keinen Zugang zu Bankkonten und generell Finanzprodukten haben. Ihr Können und ihr Wissen solle man nicht unterschätzen. Eine ineffiziente Bargeldökonomie könnte diese Menschen nur noch weiter in die Armut treiben.

Durch die digitale Transformation des Geldsystems und damit verwandter Systeme könnte man das Potenzial entfachen den Armen direkt zu helfen. Hierdurch könne man bestimmten Bereichen, wie Gesundheit und Landwirtschaft, helfen. Dies wird in Teilen Afrikas bereits durch die Sun Exchange und ihr SUNEX Reward-Token umgesetzt. Sun Exchange-Gründer und CEO, Abraham Cambridge, machte deutlich, dass solche Bestrebungen wichtig sind, um jenen in Armut und ohne Bankzugang helfen zu können.

Wir arbeiten gemeinsam an einer Welt, wo niemand gezwungen wird gefährliches Kerosin oder Holzöfen zu nutzen, kein Kind soll sich Sorgen machen, wie es nach Einbruch der Dunkelheit lernen soll und Stromzugang wird die Armut beenden.“

Gates hat bereits vorher erwähnt, dass Transaktionen durch Digitalisierung bis zu 90 Prozent günstiger gemacht werden könnten, womit innovative Finanzprodukte und -dienste ermöglicht würden. Für ihn sind folgende Schritte essenziell:

Ich sehe in Zukunft zwei Prioritäten. Wir müssen die Gesetzgebung ändern, sodass die Armen sich mit dieser Thematik auseinander setzen können und dann benötigen wir Messverfahren, womit wir feststellen können, ob nicht nur Konten eröffnet werden, sondern ob die Menschen wirklich von den Finanzaktivitäten profitieren.

[Bild: Shutterstock]

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QUELLEBitcoinNews
Danny de Boer
Danny ist Social-Media-Redakteur bei Base58. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Seine Interessen umfassen die Technik und das disruptive Potenzial der Blockchain – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern arbeitete er über 3 Jahre bei einem der größten Krypto-Newsportale, wirkte an unzähligen Videos und einigen Büchern mit. Danny studiert Medien- und Kommunikationsinformatik an der Hochschule Rhein-Waal.

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