Gerüchten zufolge fordert die marktführende Crypto-Börse Binance ca. 400 Bitcoin für das Börsen-Listing auf ihrer Plattform. Christopher Franko, CEO der Crypto Firma Expanse, twitterte gestern, er habe dieses Angebot von einem Mitarbeiter von Binance bekommen.

Expanse ist eine open-source Blockchain, die auf einem Ethereum-Fork basiert und aktuell versucht, mit ihrem Coin EXP, auf mehreren Börsen gelistet zu werden.

Forderte Binance 400 Bitcoin für Listung?

In seinem Tweet beschrieb Christopher Franko, dass er gerade ein neues Listing-Angebot von Binance erhalten hat und Binance ca. 400 Bitcoin für die Börsennotierung fordert.

So eine Anschuldigung bleibt innerhalb der Crypto-Community nicht lange unbeachtet und unkommentiert. Die Community reagierte gespalten, einige mit zynischen Kommentaren, andere glauben, dass Franko einem Scam-Versuch zum Opfer gefallen ist.

Laut Binance-CEO keine Gebühren für Listung auf der Börse

Changpeng Zhao (auch CZ genannt), CEO von Binance, erklärte in einem erst vor kurzem veröffentlichten Interview, dass Binance keine Gebühren für das Börsen-Listing verlangt.

CZ sagte auch, Binance habe sowohl Coins gelistet, die gar keine Listungsgebühren bezahlt haben, als auch welche, die freiwillig Gebühren zahlten. Es sei jedem Bewerber freigestellt, welche Summe er bezahlen möchte. Binance lehne sogar Bewerbungen ab, die zu hohe Gebühren zahlen wollen, da es auf Unseriösität und Scam hin deutet.

Binance vs. Expanse – Ein Problem zentralisierter Börsen?

Darauf angesprochen, reagierte Franko eindeutig und bezichtige CZ einer Lüge.

CZ scheint die aktuelle Diskussion mitbekommen zu haben und reagierte umgehend. In zwei Tweets wies er nochmal auf die Möglichkeit hin, dass es sich um Scam- und Phishing-Mails unter dem mit dem Namen „Binance“ handeln könne.

Andere Kommentatoren erkannten dieses Verhalten als ein vorhersehbares und Besorgnis erregendes Ergebnis der zunehmenden Dominanz zentralisierter Börsen wie Binance im heutigen Crypto-Space. Mehr Dezentralisierung ist eine immer wiederkehrende Forderung in der Debatte.

[Bild: phanurak rubpol, ymcgraphic/Shutterstock]

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